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22.04.2020

CDU Oppenau empfiehlt Perspektive für die Vereinsarbeit auch in Corona-Zeiten

Lockerungen bei kontaktarmen Individualsportarten möglich?

Von Dr. Jörg Peter

Mit anhaltender Dauer der Corona-Krise steige der Wunsch vieler Bürgerinnen und Bürger nach gesundheitsfördernden Bewegungs- und Sportmöglichkeiten, die durchaus auch im verantwortungsvollen Einklang mit dem unbedingt notwendigen Infektionsschutz und den akzeptierten Hygieneregeln stehen.

„Im Vergleich zu anderen Nationen ist die Möglichkeit, trotz der gesellschaftlichen Einschränkungen Spaziergänge zu tätigen oder Fahrradfahren zu können, bereits sehr viel Wert. Wir sind davon überzeugt, dass auch weitere ausgewählte Sport- und Freizeitbeschäftigungen in Bezug auf den Infektionsschutz gefahr- und kontaktlos mit den entsprechenden Regeln durchgeführt werden können“, so Ortsverbandsvorsitzender Jörg Peter.

Als Beispiele hierzu nennt er im Sportbereich Gleitschirmfliegen, Golf, Minigolf oder auch Tennis. „Alle diese Sportarten sind alleine oder zu zweit – aber vor allem in Bezug auf die Schutzmaßnahmen kontrolliert durchführbar“, ergänzt Jörg Peter weiter.

In anderen Bundesländern, z. B. Rheinland-Pfalz oder auch Schleswig-Holstein, wurden entsprechende Lockerungen bereits beschlossen und in Kraft gesetzt.

Generell benötigten die zahlreichen Vereine, egal ob mit sportlichen oder kulturellen Ausrichtungen, Planungsperspektiven. „Wir wollen ganz bewusst nicht fordern, dass ab ‚morgen‘ alles wieder uneingeschränkt möglich sein soll. Dafür ist die bisher erreichte Eindämmung des Corona-Virus viel zu wertvoll. Es geht uns aber in einem möglichen zeitnahen Öffnungsszenario und einer Reduzierung der Kontaktverbote darum, dass Vereine wirtschaftlich – aber vor allem auch in ihren ureigenen Aufgaben, z. B. Sport, Musik, Kultur – früh eine zeitliche Handlungsperspektive sowie einen Fahrplan erkennen können“, so Fraktionsvorsitzender Klaus Schmiederer.

 

Vereine wichtig bei bisheriger Corona-Eindämmung

„Der Trainings- und Spielbetrieb im Breitensport, aber zum Beispiel auch der Übungsbetrieb und die Veranstaltungen in der Musik wurden von allen Vereinsvertretern sehr umsichtig und schnell ausgesetzt. Wir glauben, dass dies ein äußerst wichtiges Mosaikteil bei der flächendeckenden Virus-Eindämmung der letzten Wochen im ländlichen Raum war“, so Schmiederer.

„Es ist aber ebenso wichtig, dass die verantwortlichen Personen in der ehrenamtlichen Jugend- und Vereinsarbeit auch frühzeitige Einschätzungen erhalten, ab wann wieder mit einem eingeschränkten Vereinsbetrieb gerechnet werden kann – sofern sich an den positiven Infektionsentwicklungen keine Änderungen ergeben.“

Es gehe der CDU Oppenau auch darum, dass die Vereine in einem schwierigen Umfeld mögliche Konzepte in Bezug auf Hygiene und Infektionsschutz verantwortungsvoll und mit zeitlichem Vorlauf erarbeiten können. In einer neuen Perspektive müsse jeder Verein abwägen können, was zukünftig gehen kann – und was eben nicht. „Gerade die Zeit der gesellschaftlichen Einschränkungen, fehlenden Wettkämpfe und Trainingsmöglichkeiten konnten die Vereine nun intensiv für solche Konzeptarbeit, z. B. in Telefonkonferenzen, nutzen“, so Jörg Peter.

Es sei jetzt aber vertretbar, Lockerungen in der Vereinsarbeit - mit Blick auf die Individualsportarten - auch zeitnah umzusetzen.

Der Ortsverbandsvorsitzende wird daher auf Wunsch von Vorstand und Gemeinderatsfraktion die Anliegen umgehend an den Wahlkreisabgeordneten und Staatssekretär im Ministerium für Kultus und Sport, Volker Schebesta, richten.