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15.04.2019

CDU-Gemeinderatskandidaten stellten sich vor

Von Jörg Peter

Über 30 Bürgerinnen und Bürger diskutierten über das CDU-Kommunalwahlprogramm in Oppenau

Großer Zuspruch für den Bau einer Vesper-Hütte mit Cafe am Roßbühl

Auf große Renonanz stieß in Oppenau die Vorstellung der CDU-Kandidatinnen und Kandidaten für den Gemeinderat und den Kreistag im Gasthaus Rebstock. Mehr als 30 Bürgerinnen und Bürger informierten sich über die Kandidaten, die sich jeweils persönlich vorstellten. Über 2 Stunden wurde rege über das CDU-Wahlprogramm  „wir machen Oppenau fit für die Zukunft“ diskutiert.

Zuspruch und Unterstützung fand der CDU-Vorschlag, im Bereich Roßbühl, oberhalb der Landesstraße, den Bau einer Vesper-Hütte mit Cafe zu verwirklichen. Der starke Andrang von Besuchern in diesem Bereich erfordere eine Einkehrmöglichkeit und sanitäre Anlagen. Die grandiose Aussichtslage mit Blick bis nach Straßburg rechtfertige ein natur- und landschaftsverträgliches Bauvorhaben mit gesicherter Abwasserversorgung zum Schutz der Quellen. Als offene Frage wurde angesprochen, ob die Stadt selbst das Projekt angehen oder ein Investor und erfahrener Gastronom gesucht werden müsse.

Andreas Schweiger erläuterte den Vorschlag, als zukunftsweisendes Projekt den Bau eines „Blaulicht-Zentrums“, etwa auf dem Gelände zwischen Grüngutsammelplatz und Sportplatz, zu prüfen. Hier könnten die Feuerwehren aus Oppenau und Ramsbach, das Rote Kreuz und die Polizei zentral untergebracht werden. Klaus Schmiederer ergänzte, dass der bisherige Standort des Feuerwehrhauses dann anderweitig vermarktet und für Wohnbebauung, Gewerbe oder Einzelhandel genutzt werden könne.

 

Auf Anfrage erläuterte Jörg Peter, dass mit dem neuen Gebäude keine Zusammenlegung der Feuerwehrabteilungen von Oppenau und Ramsbach geplant sei. Die Selbständigkeit aller Abteilungen in den Ortschaften sei auch zukünftig gewährleistet und erwünscht. Das bisherige Feuerwehrhaus in Oppenau entspreche aber nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik und des Arbeitsschutzes und müsse sonst aufwändig saniert werden.

Sorgen bereitete den Bürgern die Verschlechterung der Gesundheitsversorgung im Renchtal im Zuge der geplanten Schließung des Oberkircher Krankenhauses. Der Vorschlag der CDU-Kandidaten, in Oppenau durch eine eigene Rettungswache die Notfallversorgung zu verbessern, fand einhellige Zustimmung. Kreistagskandidat Lothar Bächle erklärte, dass er sich für eine neue Rettungswache mit Notarzt und Rettungssanitätern einsetzen werde.

Aus der Sicht eines Bürgers aus Maisach ist die Breitbandplanung in Oppenau ins Stocken geraten. Das schnelle Internet für alle Oppenauer Haushalte, gerade auch für Gewerbebetriebe und im Außenbereich, müssen endlich angegangen werden. Die anwesenden Gemeinderäte sagten zu, das Thema in der nächsten Gemeinderatssitzung anzusprechen.

Ein Bürger sprach seinen Wunsch an, im Bereich Heimbach an die Fernwärmeversorgung angeschlossen zu werden, ohne dass er bisher zeitnah eine Antwort auf seine Anfrage erhalten habe. Ein anderer Bürger aus der Renchtalstraße beklagte die hohen Anschlusskosten von ca. 7.000 €, die von ihm verlangt würden. Astrid Huber erläuterte, dass bei Mehrfamilienhäuser, etwa bei den Schlüssel-Blocks in der Renchtalstraße, die Kosten geringer als bei Einzelhäusern sein könnten. Bei der Kalkulation der Anschlusskosten habe die Stadt nur geringen Einfluss, da sie an der Betreiberfirma nur eine Minderheitsbeteiligung habe. Um den Ausbau des Fernwärmenetzes zu beschleunigen, so waren sich die CDU-Kandidaten einig, sei ein stärkeres Engagement der Stadt bei dem Thema zielführend.