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06.03.2016

CDU Oppenau unterstützt Warnungen von Schwarzwaldverein und Tourismusverband vor zu vielen Windräder

Breites gesellschaftliches Bündnis für Windkraft-Stopp im Renchtal gefordert

Von Jörg Peter

Der CDU-Gemeindeverband Oppenau unterstützt die veröffentlichten Warnungen von Westwegfonds, Schwarzwald-Tourismus GmbH und Schwarzwaldverein vor zu vielen Windrädern im Mittleren Schwarzwald (ARZ berichtete). Wie die Stadtverbandsvorsitzende Jörg Peter mitteilte, sieht sich die CDU Oppenau damit in ihrer Kritik an den am Kutschenkopf/Eselskopf geplanten Windkraftanlagen bestätigt.

 

In einer Pressekonferenz sowie in einem Brief an kommunale Entscheidungsträger hatten Bürgermeister Manfred Wöhrle für den Westwegfonds, Christopher Krull als Geschäftsführer der Schwarzwald Tourismus GmbH sowie Georg Keller als Präsident des Schwarzwaldvereins beklagt, dass die Windkraftanlagen die Qualität der Wanderwege wie z.B. des Westwegs erheblich verminderten, so dass deren Zertifizierung in Gefahr sei. Auch wäre mit einer halbjährigen Wintersperrung der Wanderwege zur Gefahrenabwehr eines möglichen Eiswurfs der Windräder aufgrund TÜV-Gutachtens zu rechnen. Nach Auffassung der Verbände sei „das naturnahe Wandern in einer unverfälschten Landschaft das mit Abstand wichtigste Standbein des Tourismus im Schwarzwald“, an das man keine Hand anlegen dürfe.

Sobald das Renchtal durch Windkraftanlagen auf der Schwend, auf dem Schärtenkopf, dem Braunberg und dem Kutschenkopf/Eselskopf „eingerahmt“ werde, seien ebenfalls geschützte Wanderwege und die natürliche Schwarzwaldlandschaft in Gefahr, so die Meinung der CDU Oppenau. Dies wäre ein nicht wieder gut zu machender Schaden für den Tourismus in der Region, der in den letzten Jahren erfreulicherweise einen Aufschwung erlebt habe.

Nach Auffassung des CDU-Ortsverbandsvorsitzenden Jörg Peter sollte nach den Landtagswahlen partei- und verbandsübergreifend ein Bündnis für einen Stopp der Windkraftplanungen im Renchtal geschlossen werden. Darüber hinaus sei der Gesetzgeber gefordert, die Planungspflicht der Städte und Gemeinden für Windräder abzuschaffen und die Planungsaufgabe für Windkraftanlagen wieder allein den Regionalverbänden zuzuweisen.